Titel


Samstag, 7. April 2001

Willkommen zur Fam 2001 auf Burg Ludwigstein!

Dorle Der Dornröschenschlaf für die Burg ist vorbei! Die ersten Familienwöchner stapften mit ihrem Gepäck schon am Freitag durch die Burg. - Das Orgateam Dorle, Maike, Bine und Uwe mit Anhang (Berit, Birte, Kalle, Nina, Saskia, Caroline und Petra) weilt bereits seit gestern in den alten Gemäuern und bereitet sich und die Burg auf den heutigen Ansturm vor. Da werden lauter Listen geschrieben - wer wo in welchem Raum essen darf und so.
Kunibold - unser Burggespenst - hat da so manchen, ihm fremden, Namen gehört und freut sich schon auf die neuen Gesichter zur Geisterstunde.


Sonntag, 8. April 2001

Hallo, ich bin Kunibold das Burggespenst

und ich wollte mich mal vorstellen. Ausnahmsweise bleibe ich für Euch ein paar Minuten sichtbar. Das passiert aber nur alle 100 Jahre. 1901 kamen die ersten Wandervögel hier hoch. Meine Spukgeschichten damals haben denen so gefallen, dass sie noch heute mehrmals im Jahr die Burg in Besitz nehmen.
In den nächsten Tagen darf ich überall meinen Kommentar zu abgeben. - Übrigens mein Gewand ist eigentlich so weiß wie Schnee. Beim Spuken im Meißnerbau letzte Nacht muss ich wohl dem schmutzigen Fußboden zu nahe gekommen sein.

Die ersten Familienwochenteilnehmer sind da!

Karoline, Charlotte, Ulrike & Reinhard (im Hintergrund) Schon werden Buttons für neue Teilnehmer - hier sind es Karoline, Charlotte, Ulrike und Reinhard (im Hintergrund) - angefertigt. Es blieben nicht die einzigen, denn viele neue Gesichter haben wir gestern am großen Anreisetag entdeckt. Den einen oder anderen werden wir sicherlich noch auf die Festplatte bannen können. Morgen geht's schon weiter!


Montag, 9. April 2001

Neues von Kunibold

Habt Ihr letztens die hübschen Gespenster erblicket? Welch liebliche Konkurrenz - welch holde Stimmen!!! Aber die Zeit - sieben Uhr morgens! Da lob' ich mir doch meine heißgeliebte Mitternachtsstunde. Oder sollte das ganze Unternehmen absichtlich stattgefunden haben? Brrrr - rassel - krjulala! Dann möchte ich zu tagschlafender Zeit doch meine Ruhe haben oder ich ziehe auf den Hanstein zu meinem Vetter Kunibert!

Die Hochzeit des Jahres

oder "der gestiefelte Kater" frei nach dem bekannten Märchen der Brüder Grimm. Mutz Das Hochzeitspaar
Einer der begehrtesten Junggesellen der Familienwoche hat nun endlich den Bund der Märchenehe geschlossen. Kasper hat es mit Hilfe seines Katers Mutz geschafft, den bösen Zauberer zu besiegen, der Graf von Carabas zu werden und schließlich eine wunderhübsche Prinzessin zu heiraten. Die Redaktion gratuliert herzlichst!!!


Dienstag, 10. April 2001

Kunibold reicht's!

Die Äußerungen eines unfreiwilligen Familienwochenteilnehmers
Bald reicht es mir wirklich und ich ziehe dann zum Hanstein. 4:30 Uhr Gespensterstunde und was für ein Gebrüll dabei. Äußerst unprofessionell und so laut, dass meine klapprigen Gebeine erstarrten und meine Ketten nun eingefroren sind. Jetzt behaupten die das wäre ein Fehlalarm der Feuermeldeanlage. Es ist eben alles nicht mehr so wie früher. Dieses junge Volk von heute hat nur Unsinn im Sinn. Ich mit meinen 473 Jahren ziehe die reguläre Geisterstunde mit gemäßigtem Geheul und Kettenrasseln vor. Noch solch eine Nacht und ich komm' noch ganz durcheinander. Bis dann um Mitternacht!

Kühles Wetter ...

Matti, Yale & Sören Die Familienwoche ist nun endlich aus ihren Startlöchern heraus. Hatte in den letzten beiden Jahren ein super gutes Wetter dazu geführt, dass kaum jemand in der Burg sich aufhalten und werkeln wollte, so haben gestern die Bastelangebote mit großem Zuspruch in der Burg begonnen. Im Schneehagenzimmer wurden unter anderem Filze gehütet, Basteln laternt und Malen geeiert. Auch neue Familienwochengesichter - hier Matti, Yale und Sören - wurden beim Basteln entdeckt. Dabei entstanden gespenstisch gruselige Laternen.


Donnerstag, 12. April 2001

Sportliches von der Fam I

von Kirsten
Die Fam bietet immer wieder die Möglichkeit Neues auszuprobieren. So brachen am Dienstag vormittag sieben wackere Kletteranfänger (von denen sich Martin später als ausgekochter Kletterprofi entpuppte) mit Dorle nach Kassel auf zur Kletterhalle.
Angesichts der hohen Wände, die zum Teil schräg überhingen und recht gefährlich anmuteten, wurde es Einigen doch etwas mulmig und Ausreden wurden eifrig hervorgesucht. Jedoch Dorle kannte kein Pardon. Jeder bekam einen Klettergurt umgeschnallt und (ausgesprochen enge) Kletterschuhe ausgehändigt, und los ging es.
Paarweise mussten sich alle zusammentun. Durch ein Seil war jedes Paar miteinander verbunden, einer kletterte und der andere stand unten und sicherte. Die dafür notwendigen Knoten und Handgriffe hatten alle am Abend vorher geübt.
Johannes ging das Risiko ein sich von Vera, seiner Frau, sichern zu lassen. Sogleich entspann sich eine Diskussion über die abgeschlossene Lebensversicherung und über noch nicht abgeschlossene Dispute, die es nunmehr auszuhandeln galt.
Nun zum eigentlichen Klettern: Der Aufstieg beginnt zunächst recht einfach - erst die Füße setzen, dann geeignete Griffe für die Hände finden und aufsteigen. Auf halber Strecke wird so manchem dann gewahr, in welch schwindelnde Höhen er/sie sich begibt, so daß Angstschweiß und Nervenflattern spontan einsetzen. So lautet das oberstes Gebot: Nicht nach unten schauen und dem Partner vertrauen.
Alle Teilnehmer haben sich mutig an die Wände gewagt, die Schwierigkeitsgrade erhöhten sich stetig, und mehr als einmal bimmelte das Erfolgsglöckchen unter der Decke. Es gabe keine Abstürze - nur Martin und Dorle baumelten kurzfristig beide gleichzeitig in der Luft. So war dieser Vormittag ein gelungener "Event" und für manchen eine erfolgreich bestandene Mutprobe.

Groll, grumpel

Habt Ihr es gemerkt? Letzte Nacht habe ich auf dem Hanstein meine Mitternachtsstunde abgehalten und vorher einen äußerst ruhigen Tagschlaf verbracht. Diese (glücklicherweise [Anmerkung der Redaktion]) Feuer-Fehlalarme raubten mir nun doch den letzten Nerv.

Eindrücke vom Großwandertag

Ian Holger
Tanz auf dem Rosskopf


Samstag, 14. April 2001

Feuilleton

Imme & Jacob Kulturelle Höhepunkte gab es am gestrigen Karfreitag zu sehen und zu hören.
So boten am Nachmittag das Orchester unter der Leitung von Przemek, der real relle Jugendchor und der Madrigalchor wunderbare musikalische Unterhaltung. Klassisches und Modernes konnten die aufmerksamen Zuhörer genießen. Theater
Zwischen den Vorführungen des Orchesters und der beiden Chöre waren die vorge- tragenen Stücke von Erika und Hans auf ihren Psaltern, von Przemek (Flügel) und Jörn (Querflöte) und ganz besonders das Duett "Ich wollt' mein Lieb' ergösse sich" gesungen von Nele und Melli eine Freude für die Ohren.
Am frühen Abend dann faszinierten einige Kinder der Meute 1 mit ihrer gruseligen schauspielerischen Darbietung (Thema der Familienwoche I: Wesen der Nacht) das Publikum.

Gruppendynamische Waldarbeit

oder das Holzsammeln für das Osterfeuer Holzsammler
Wie jedes Jahr wurde auch an diesem Karfreitag wieder fleißig Holz gesammelt. Kleinere und größere Holzstapel säumen nun die Wald- und Wiesenwege in der Nähe der Burg und warten auf ihre heutige Abholung. Sonnenschein, Schnee und eisiger Wind wechselten sich während der Waldarbeit ab. Glücklicherweise regnete es nicht.
Für den heutigen Tag ist übrigens mit ähnlichen Witterungsverhältnissen wie gestern zu rechnen, also Schnee, kalter Wind und ein wenig Sonne.


Sonntag, 15. April 2001

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest!!!

Am gestrigen Abend beim Osterfeuer konnte der Osterhase schon so manches Meute-0-Kind mit seinen Schokoladeneiern überraschen. Dabei ist er so geschickt vorgegangen, dass ihn keiner bei seiner österlichen Tätigkeit beobachten konnte. Wie uns aus sicheren Quellen berichtet wurde, wird der Osterhase am heutigen Tag wieder vorbeikommen und seine Erzeugnisse auf der Zelterwiese verstecken. Viel Glück bei der Suche!

Osterfeuer 2001

Fleißige Waldarbeiter haben, wie gestern berichtet, schon am Karfreitag viel Holz gesammelt. Gestern nun wurde ein riesiger Holzstoß aufgebaut. Wahre Meister der Brandtechnik sorgten für ein tolles unvergessliches Osterfeuer. Der Winter ist nun endlich aus dem Tor gejagt!!! Glücklicherweise traf die Wettervorhersage nicht ganz zu. So konnten die Holzstapler und die Feuerwache fast den ganzen Tag Sonne genießen. Nur kalter Wind trübte ein wenig den Aufenthalt unter freiem Himmel. Am Abend sorgte dann das Osterfeuer für erfreulichere Temperaturen. Osterfeuer



Ein Beitrag aus den Ludwigsteiner Blättern.
Von Julia Schott

Die Familienwoche 2001 erlebt von einem „Meute-0-Kind“

Hallo. Ich heiße Julia und bin zum 2. MaI zur Familienwoche auf der Burg. Mit 3 3/4 Jahren gehöre ich mit 15 anderen Kindern von 0 bis 5 Jahren zur Meute 0.
Kaum sind wir angekommen und haben alles ausgepackt, geht das Programm schon los.
Nach dem Frühstück treffen sich alle Teilnehmer der FAM zum Singen. Aber nach einer halben Stunde darf die Meute 0 schon mal raus gehen und spielen (Auszug der Gladiatoren). Die anderen können dann ohne uns noch eine halbe Stunde weiter singen.
Schwimmen, basteln, tanzen, Ostereier anmalen ... Die Tage sind mit so vielen schönen Aktionen und Erlebnissen gefüllt.
Nach dem Abendessen trifft sich die Meute 0 (wer möchte) noch zur Gutenachtgeschichte im Europazimmer.
Für das Osterfest haben wir und andere die Zimmer schön geschmückt. Am Samstagabend gehen wir dann alle zum Teil mit selbst gebastelten Laternen zum Osterfeuer. Das ist sehr beeindruckend und auch ein bisschen unheimlich. Das beste am Osterfeuer sind aber die kleinen Schokoladen-Ostereier, die wir überall finden.
Am Ostersonntag hatte der Osterhase dann ein Problem. Es hatte in der Nacht geschneit und wir konnten draußen keine Ostereier suchen. Aber der Osterhase ist ja nicht dumm. Er hat die Ostereier im Rittersaal versteckt.
So ein Osterfest gibt es nur auf dem Ludwigstein. Und ich möchte unbedingt nächstes Jahr wieder hinfahren.

Julia Schott

Aus: Ludwigsteiner Blätter, 4/2001


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